Die Schulen

Jugendarbeit, Schul- und Berufsbildung. Das ist für die Salesianer Don Boscos eine ihrer zentralen Tätigkeiten weltweit. So auch in Palestina. Dort diente der Weinbau von Anbeginn im 19.Jahrhundert bis in die Gegenwart immer dazu, mit dem daraus erwirtschafteten Geld Schulen und Berufsausbildungszentren zu finanzieren.

Heute betreibt das Kloster Cremisan in Bethlehem vor allem eine Berufsschule, die Jugendliche in den verschiedensten Zweigen ausbildet. Wie Bäcker, Elektroniker und Elektromechaniker, technische Mechaniker und KfZ-Mechaniker, Schreiner und Holzverarbeiter. Im Schuljahr 2014/2015 waren 140 Schüler eingeschrieben, die von 20 Lehrern unterrichtet werden. Seit 1986 ist die Schule für interkonfessionelle und interreligiöse Arbeit geöffnet.

Cremisan Salesianer Bethlehem Schule 4

Cremisan Salesianer Bethlehem Schule-außen

Cremisan Salesianer Bethlehem Schule 5

Cremisan Bethlehem Salesianer Schule 3

Das heißt, Jugendliche erhalten unabhängig von ihrer konfessionellen oder religiösen Zugehörigkeit eine Ausbildung.

Im Kloster selbst war von 1957 bis 2004 ein Seminar für theologische und philosophische Studien beheimatet. Das Institut für Seminaristen aus aller Welt wurde jedoch wegen des Mauerbaus zwischen Israel und dem Westjordanland direkt nach Jerusalem verlegt.

Das in der Nachbarschaft gelegene und seit 1960 bestehende Schwesternkloster der Salesianer betreibt eine Primarschule, einen Kindergarten sowie eine Schule für Kinder mit Lernschwierigkeiten. Rund 450 Kinder aus den umliegenden Städten und Dörfern wie Bethlehem, Beit Jala, Beit Sahour besuchen heute die Schule.